Wissenswertes

 


Aktive Stressschutzreflexe - eine große Belastung im Alltag

 

Kinder und Erwachsene mit einem aktiven Frucht-Lähmungsreflex oder einem aktiven Mororeflex haben eine geringe Stresstoleranz. Sie sind gegenüber Sinnesreizen überempfindlich, vor allem auf Berührung, Geräusche und Licht. Manchmal kann sich diese Überempfindlichkeit auch über andere Bereiche erstrecken. 

 

Können Sie sich vorstellen, wie anstrengend so ein Zustand sein könnte?

Eine Zentrierung der Reflexe kann große Abhilfe sowohl bei Kinder als auch bei Erwachsene schaffen, damit wieder Ruhe und Leichtigkeit im Alltag einkehren kann.

 

Gezielte Bewegungen können den Körper neu ausrichten und das Gefühl von Leichtigkeit wieder vermitteln. Wunderschön leicht!


Frühkindliche Reflexe bilden das Fundament für die weitere gesunde körperliche, seelische und geistige Entwicklung vom Säuglingsalter beginnend bis ins hohe Alter. Wenn das Fundament schon wackelt, wie soll sich dann ein weiteres gesundes Leben aufbauen und entwickeln können?


R-E-F-L-E-X-E  

Ein kleiner Einblick in die Bedeutung einiger wichtigen frühkindlichen Reflex 

Wichtig!!! Das gilt nicht nur für Kinder, auch bei vielen Erwachsenen sind frühkindliche Reflexe aktiv!

 

Furcht- / Lähmungsreflex

sorgt für angemessenen Umgang mit Stress-/ Schrecksituationen;

Kinder haben ihre Schultern oft hochgezogen, sind schüchtern, hochsensibel und ängstlich;

Kinder erstarren in Schrecksituationen und viele Menschen stellen Stress für sie da;

Kinder zeigen eine schlaffe Körperhaltung mit schlechter Koordination und Gleichgewicht;

 

Moro-Reflex

Kinder zeigen oft Wutausbrüche, haben Schwierigkeiten, Zuneigung zu zeigen und anzunehmen;

Kinder haben Probleme in der Kontaktaufnahme, reagieren oft nicht der Situation angemessen

und sträuben sich gegen Neues und Veränderungen;

Kinder haben Stimmungsschwankungen, können sich schlecht anpassen und spielen nicht gerne mit anderen Kindern;

Kritik, Wettbewerb und Stress werden schlecht ertragen;

Es besteht eine Überempfindlichkeit der Sinne, besonders der Augen bei Helligkeit;

 

Bonding-Reflex

ist der emotionale Abschluss der Geburt;

der Herzschlag der Mutter entspannt, beruhigt, sorgt für die Bindung und emotionale Beziehungen;
Kinder sind ängstlich, wollen nicht alleine sein, brauchen viel Zuspruch und Aufmerksamkeit;

 Kinder provozieren gerne, sind nachtragend, oft der Familienclown, und kommen mit Autoritätspersonen nicht zurecht;

Sie haben Angst zu versagen;

 

Landau-Reflex

Kinder haben eine steife Körperhaltung, die Knie meist durchgedrückt,

und Probleme beim Erlernen des Brustschwimmens;

Insgesamt Schwierigkeiten bei der Koordination des Ober- und Unterkörpers;

 

Tonischer Labyrinthreflex, TLR vorwärts

Kinder setzen sich bei jeder Gelegenheit auf den Boden, lehnen sich an und 

Stehen ist anstrengend;

Kinder haben eine schlechte Körperhaltung und einen runden Rücken;

Kinder stabilisieren sich, indem sie die Arme verschränken oder die Daumen in die Gürtelschlaufen schieben;

 

Tonischer Labyrinthreflex, TLR rückwärts

Kinder bewegen sich steif und gehen oft auf Zehenspitzen;

 Kinder haben Schwierigkeiten beim Einschätzen von Raum, Tiefe, Entfernung und Geschwindigkeit;

 Kinder sind ständig in Bewegung, um das Gleichgewicht zu halten;

 Es fällt Ihnen schwer sich zu organisieren, z.B. aufzuräumen, haben ein schlechtes Zeitgefühl, sind vergesslich;

 

Symmetrisch Tonischer Nackenstellreflex

Kinder haben Schwierigkeiten bei Übergängen von einem zum anderen Lebensabschnitt;
Kinder lümmeln am Tisch, sitzen gerne auf einem oder beiden Beinen und wickeln die Füße um die Stuhlbeine;

 Kinder haben Probleme mit dem Abschreiben von der Tafel und nach dem Aufblicken wieder die richtige Zeile zu finden;

 Ihre mündliche Leistung ist besser als die schriftliche;

Oft ist der Ellenbogen überstreckt;

 

Asymmetrischer Tonischer Nackenstellreflex

ermöglicht die Lateralität des Körpers;
Kinder schreiben nicht gerne, immer nur kurze Aufsätze, und ihre Rechtschreibung ist fehlerhaft;

Beim Schreiben ohne Linien fallen die Zeilen nach rechts ab, sie drehen oft das Heft beim Schreiben und vertauschen Buchstaben oder lassen sie aus;

 Alle Überkreuzbewegungen sind erschwert;

Schauen sie beim Fahrradfahren nach rechts, fahren sie auch nach rechts;

 

Amphibien-Reflex

ermöglicht das Erlernen von Krabbeln und Kriechen;

 

Spinaler Galant

Kinder können nicht still sitzen, bewegen sich mit einseitiger Hüftrotation, sind hyperaktiv und haben einen unruhigen Schlaf;

Mangelnde Blasenkontrolle, Bettnässen bis nach dem 5. Lebensjahr und Verdauungsstörungen;

Kinder sind überempfindlich am Rücken und vertragen keine enge Kleidung oder Gürtel,

Fehlhaltungen, Skoliose und ein schiefer Gang sind möglich;

 

Babinski-Reflex

zeigt sich durch Löcher im Socken am großen Zeh, Hallux Valgus und Fersensporn;

 

Palmar-Reflex

steht in engem Zusammenhang mit dem Saugreflex;

Er zeigt sich durch Zähneknirschen, unwillkürliche Zungenbewegungen und undeutliches Sprechen;

Eine schlechte Handschrift, mangelnde Stifthaltung und Feinmotorik mit Bewegungen des Mundes werden oft beobachtet;

 

Saugreflex

Probleme mit erster Nahrungsaufnahme, das Essen wird mit der Zunge wieder aus dem Mund herausgeschoben;

Schluckbeschwerden, sabbern und fehlender Mundschluss;

Bei diesen Kindern ist später oft eine Gebisskorrektur mit einer Zahnspange nötig;

Kinder haben Sprach- und Artikulationsprobleme wie Lispeln und Buchstabenverschlucken,

sie sind hypersensibel im Lippen- und Mundbereich;


Mit KinFlex® können wir auf ganz sanfte Art und Weise das System entstressen, die noch aktiven Reflexe integrieren und freie Bahnen für ein leichtes Leben und leichtes Lernen schaffen!


Reflexintegration - Wieso?

 

Reflexintegration dient die neuromotorische Schulreife von Kindern und Jugendlichen zu überprüfen,  den individuellen Entwicklungsstand festzustellen und mit einem gezielten Bewegungsprogramm ein neuronales Nachreifen des zentralen Nervensystems zu ermöglichen.

 

Was haben Reflexe mit Lernen und Verhalten zu tun?

Die Entwicklung eines Kindes hat sehr viel mit Bewegung zu tun.

Sie ist die Voraussetzung, dass Gehirnreifung stattfinden kann.

Die motorische Entwicklung und die Gehirnentwicklung bauen aufeinander auf. 

 

Kinder lernen, indem sie sich bewegen. 

 

Am Anfang der Entwicklung vom Fötus zum Erwachsenen Menschen werden Bewegungen des Fötus und des Neugeborenen durch Reflexe gesteuert. (Reflexe sind angeborene, stereotyp ablaufende Bewegungsmuster/Muskelbewegungen, die durch einen Reiz ausgelöst werden)

Jeder Mensch entwickelt bereits im Mutterleib biologisch festgelegte Bewegungsmuster, die vom Stammhirn aus gesteuert werden und die Bewegungen des Kindes ausmachen.

 

Durch die Reflexbewegungen  werden wichtige Nervenbahnen im Gehirn ausgebildet und Synapsen verknüpft. 

 

Im ersten Lebensjahr muss die Muskelspannung aufgebaut werden, damit sich das Kind nach ca. 12 - 14 Monaten schrittweise aufrichten, stehen und gehen kann. Gleichzeitig ist die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik, der Augen-, Zungen- und Lippenmuskulatur sehr wichtig. Die Sprachentwicklung, die Koordination der Motorik, Steuerung und Hemmung der Aktivität, Impulskontrolle, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer sind weitere wichtige Entwicklungsschritte in dieser Zeit.

 

Jeder frühkindliche Reflex hat eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen und bildet die Grundlage für später bewusst gesteuerte Fertigkeiten.  

 

Die frühkindlichen Reflexe entstehen in einer bestimmten Reihenfolge und haben ganz bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Haben diese ihre Aufgaben erfüllt, werden sie nach und nach integriert, d.h. sie bilden sich zurück, bzw. werden durch spätere auftretende Reflexmuster abgelöst, bis sich das Kind immer mehr willentlich bewegen kann. 

 

Wenn frühkindliche Reflexbewegungen jedoch noch ganz oder teilweise nach dem ersten Lebensjahr  aktiv sind, können sie jederzeit ungeplant durch einen Reiz ausgelöst werden und verursachen meist unwillentliche Restmuskelreaktionen. Dadurch entsteht für das Kind eine „Bremse“ für Lerninhalte aufzunehmen, für Anpassung und angebrachtes Verhalten. Dies deutet auf eine Unreife des Zentralnervensystems hin und beeinträchtigt die Entwicklung des Kindes.

 

Hier setzt die Reflexintegration an, denn noch aktive Reflexe, erschweren dem Kind, Jugendlichen und sogar dem Erwachsenen das Lernen, die Kontrolle des Verhaltens, motorische Fitness, sowie sich auch  physisch und psychisch sich wohlzufühlen. Lern- und Verhaltensschwierigkeiten, Einschränkungen in der Motorik bis auf Anzeichen von psychische Belastungen sind häufig die Folge.

 

Ursachen von nicht integrierten frühkindlichen Reflexen bei Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sein:

Komplikationen während der Schwangerschaft oder der Geburt

Stress während der Schwangerschaft, Frühgeburt/späte Geburt, Kaiserschnitt, frühkindliche Krankheiten

Überspringen von Entwicklungsschritte, Bewegungseinschränkung während des 1. Lebensjahres, äußere Umweltfaktoren, etc.

Die Integration frühkindlicher Reflexe ist entscheidend für die optimale Entwicklung von Muskulatur, Bewegung, Wahrnehmung, Sprache, Lernen & Verhalten.


Warum ist Reflexintegration so wichtig?

 

Viele Kinder und Jugendliche empfinden Schule und Alltag als sehr anstrengend und belastend.

Was ist der Grund?

Frühkindliche Reflexe, die noch im Schulalter aktiv sind und sich nicht zeitgemäß zurückgebildet haben, spielen eine extrem große Rolle. Diese Kinder müssen die noch vorhandenen Reflexe willentlich , wie z.B.: beim Schreiben, beim Abschreiben von der Tafel, bei Lageveränderung, etc. unter Kontrolle halten.

Dieses unbewusst stetig ablaufende Bemühen strengt das Gehirn des Kindes sehr an, kostet enorm viel Kraft und Konzentration und Merkfähigkeit bleiben auf der Strecke. Kinder ermüden viel schneller als andere Kinder, deren frühkindlichen Reflexe schon integriert sind und Unlust und mangelnde Motivation entstehen.

Lernstörungen, wie Lese- Rechtschreibschwäche, Sprachstörungen, Dyskalkulie, Konzentrationsprobleme, Ängste, muskuläre - körperliche Beschwerden, Hyperaktivität oder motorische Schwierigkeiten, die mit ADHS und ADS in Verbindung gebracht werden können auf nicht integrierte frühkindliche Reflexe zurückgeführt werden.

Die gute Nachricht!!!

Reflexintegration "Der Weg zur neuronalen Reife" kann in jedem Alter nachgeholt werden.


In Krankheitsfällen kann KinFlex® und RIT® eine notwendige, primäre ärztliche Behandlung nicht ersetzen, aber in Absprache mit dem Arzt Ihres Kindes eine ideale Ergänzung darstellen. Sprechen und holen Sie sich die Infos bei Ihrem Arzt!

 

Auf die nachfolgenden Hinweise wird ausdrücklich hinweisen!!!
Die angebotenen Dienstleistungen sind keine Behandlung im medizinischen oder naturheilkundlichen Sinne.

Das Angebot dient ausschließlich der Prävention, der Gesundheitsförderung und der persönlichen Entwicklung.